Das Stirnband ist total angesagt

Das Stirnband ist total angesagt

Auch heuer sind die praktischen Stirnbänder wieder total hip.

Sie sind unkompliziert und praktisch; sie sind zeitlos und hochmodern; sie stehen tatsächlich jedem Menschen gut zu Gesicht. Und sie sind viel mehr als nur ein Ohrenschutz.

Das Stirnband gibt es schon seit Urzeiten und seine Entstehungsgeschichte ist nicht eindeutig bekannt –  vom Prinzip her ist es auch ein denkbar schlichtes Kleidungsstück: Es ist ein um den Kopf getragenes, eng anliegendes Band, das vorne quer über der Stirn sowie rechts und links oberhalb der Ohren liegt oder sie ganz oder teilweise bedeckt. Es wird als Kleidungsstück, Schmuck oder zur Halterung an ihm befestigter Gegenstände getragen, wie z.B. der Federschmuck der Indianer.

Beim Sport saugt es den Schweiß auf und sollte aus saugfähigem Material, z.B. Frottee sein, aber es verhindert auch, dass Haare ins Gesicht fallen. In den 1980er Jahren zählten solche Stirnbänder zusammen mit Leggings, Bodysuits und knöchelhohen Turnschuhen zu den unverzichtbaren Accessoires des Aerobic-Look.

In den 1920er Jahren waren Stirnbänder Bestandteil der Charleston-Mode und betonten die damals neu aufgekommenen Kurzhaarschnitte der Frauen. Aus Seidentaft und anderen festlichen Stoffen gefertigt und mit Perlen oder Federn besetzt, waren Stirnbänder damals ein Teil der Abendgarderobe.

In der japanischen Kultur steht das Stirnband (jap.: Hachimaki) als Talisman gegen böse Geister. Es dient außerdem als Halterung einer Lichtquelle (Stirnlampe),  damit beide Hände frei bleiben können. Zum selben Zweck kann auch eine Kamera daran befestigt sein. Die Krone kann ebenfalls als Variante des Stirnbandes gelten.

Unsere Stirnbänder sind aus Merinowolle, Alpaca oder Kaschmir und haben eines gemeinsam: sie halten wirklich warm. Dabei sehen sie auch noch hübsch aus.  Jeder muss für sich entscheiden, aber die Wahl fällt schwer: Stirnband oder doch lieber eine Mütze.

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